Ängste minimieren mit Entgegensetzen Handeln.

Meistens zwickt doch immer etwas,
aber das liegt doch im Auge des Betrachters oder sagen wir mal so, dort worauf der Fokus gerichtet ist.

Aktuell habe ich natürlich auch Sorgen und Ängste, Angst vor dem Versagen zum Beispiel. Aber ich versuche nicht so viel Energie hineinzustecken, weil ich damit nur die Angst füttern würde. Sie würde nur größer und größer werden und wie ein Parasit, Besitz von mir ergreifen, bis sie die gesamte Kontrolle über mein Handeln und Denken übernimmt.

Also lass ich sie verhungern.

Bildlich gut vorstellbar, nur ist es meist im echten Leben ein klein wenig komplizierter und auch nur ein Zwischenstopp der Transsibirischen Eisenbahn, während deine U-Bahn in Berlin wieder einmal Verspätung hat.

Noch nicht allzu lange her, da konnte ich nicht einmal Ansatzweise meinen Fokus steuern, ich habe nichts, aber wirklich gar nichts Positives sehen, hören, riechen, schmecken oder auch fühlen können. Wenn nichts gut ist, kannst du auch nichts Gutes fokussieren, weil eben nichts da ist oder vielleicht auch nur vor dir verborgen ist und dabei verstrichen bei mir tatsächlich Jahre. Jahre, in denen ich mich selbst sabotierte, nichts habe ich lange durchhalten können und eigentlich war alles nur ein schlechter Versuch meiner Dämonen zu entkommen.

Inzwischen, gebe ich meiner Angst nicht mehr die Macht. Ich schaue auf die schönen Dinge, auf die Dinge die gut laufen. Auf all das was was uns das Universum geliehen hat. Denn nichts ist selbstverständlich.

Fokussiere dich neu. Orientiere dich neu.

Blicke auf all die positiven Dinge,
denen du zu wenig Energie zukommen lässt.

Wann hast du zuletzt
einem Menschen
ein Kompliment gemacht?
Oder lauf mit einem lächeln durch die Stadt
meistens erhält man doch eins zurück? Gute Laune bzw Energien stecken an 🙂

page0 2 Natalie Irber Ängste minimieren mit Entgegensetzen Handeln. Positive Psychologie und der Weg zum Glück Meistens zwickt doch immer was,
aber das liegt doch im Auge des Betrachters oder sagen wir mal so, dort worauf der Fokus gerichtet ist.

All das macht mich dankbar ich bin dankbar, dass ich eine Zeit hier auf den Planeten verbringen darf, dass ich Erfahrungen und Fehler machen darf, dankbar, dass, ich wachsen und mich verändern kann, dankbar, dass, ich fühle, dass, ich Lebe, und ich selbstbestimmt leben kann.

Es geht auch nicht darum das du dir vor Augen hältst, dass es vielen anderen noch schlechter geht als dir.

Sondern auch um Dankbarkeit.

Aber das dauerte bis ich zu diesem Punkt gekommen bin. Erst nach der letzten Instanz der Trauma Therapie hat sich alles verändert. Es war aber ein echt weiter und steiniger Weg, denn Veränderungen passieren durch Entscheidungen und auch nur mit Willenskraft, und der einzige Mensch, der etwas in sich verändern kann bist du selbst.

Wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister

-Sprichwort aus dem Buddhismus

2017 zum Beispiel war ich schon einmal in Therapie,
ich war aber noch nicht bereit,
mich den Dämonen zu stellen.
Ich bekam viel zu viele Pillen
und hatte die Therapie schlussendlich abgebrochen.

Erst als mir letztes Jahr, mitten in der Arbeit auf die Frage „Wie gehts dir?“ die Tränen kamen, habe ich eine Entscheidung getroffen.

Es war der Grundstein denn ich gelegt hatte. für den Weg meiner Heilung.

Ich war bereit, mich meiner Dämonen zu stellen.

“Ich glaube kurz gesagt erfährt man Heilung, indem man durch seine Schatten geht.”

Und ich habe mich ihnen gestellt.

Das war mit Abstand die beste Entscheidung meines Lebens.

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